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Hervorragende Schallaufnahme

Akustikdecken finden in Räumen mit hoher Besucherfrequenz ihren Einsatz. Im Nürnberger Luitpoldhaus, in dem die Stadtbibliothek untergebracht ist, kamen Produkte des Emskirchner Herstellers Vogl Deckensysteme zum Einsatz, die sich in punkto Ästhetik und Schallabsorption genauso als unschlagbar auszeichnen, wie durch die zeitgemäße, spachtelfreie Montagetechnik.

Das Nürnberger Luitpoldhaus (Nutzfläche: ca. 5.200 m²) liegt im Zentrum der mittelfränkischen Metropole. Es hat eine Besonderheit: Es zählt zu den ältesten städtischen Bibliotheken im deutschen Sprachraum – entsprach allerdings durch die beengten Räumlichkeiten dem Zeitgeist nicht mehr. Eine Erweiterung sowie eine Generalsanierung erfolgten bis 2012. Heute erhebt sich das Gebäude aus dem Stadtbild und gilt als Standort einer Zentralbibliothek, in der auch mittelalterliche Handschriften, Inkunabeln, Drucke und Karten raumklimatisch in einem modernen großstädtischen Bibliothekssystem untergebracht sind.

Die Nürnberger Architekten baum-kappler architekten gmbh wurden vom Bauherrn, der Stadt Nürnberg, beauftragt. Entstanden ist eine bedarfsgerechte moderne Erweiterung nebst Umbau, die sich als Ensemble rund um den Gewerbemuseumsplatz hervorhebt.

Alles unter einem Dach

Wichtig war es den Architekten den Erweiterungsbau in das umgebende Bild von  großvolumigen Solitärbaukörpern einzufassen. „So wurde das vorhandene Gebäude aus den 1950er um ein Vollgeschoss und ein rückversetztes Staffelgeschoss aufgestockt. Diese Lösung war ideal, weil sich der höhenmäßige Übergang mit dem Gewerbemuseumsplatz nun im Einklang befindet“, schildern die Architekten.

Zugleich wurde dem Luitpoldhaus ein schlanker Neubaukörper vorgestellt. Die Nutzung nimmt die Idee eines Bücherregals mit seinen verschiedenen Inhalten auf. In seiner architektonischen Ausführung schiebt er sich nach Norden über die städtebauliche Flucht, markiert den neuen Haupteingang der Zentralbibliothek und springt nach Süden zurück, um den maximalen Abstand zur Katharinenruine zu wahren.

Bei der Deckengestaltung musste die Raumakustik wie auch das Raumklima, welches sich auf Menschen und Bücher auswirkt, beachtet werden. „Der Eingangsbereich und die Obergeschosse werden dem hohen Publikumsaufkommen gerecht. Zusätzlich wurde im 4.OG der Bibliotheksverwaltung ein Kühldeckensystem eingebaut“, drücken es die Architekten aus.

In stark frequentierten Zonen sind es aus Gipskarton gefertigte Akustikdesigndecken die zum Einsatz kommen. Ihr Vorteil: Sie werden den höchsten Ansprüchen an Funktion und Ästhetik gerecht. Außerdem erfüllen sie nicht nur ihre Funktion als Schallschlucker, sondern schaffen als Blickfang ein tolles Raumambiente. Dazu bietet das Unternehmen Vogl Deckensysteme den Architekten und Planern eine große Vielfalt an unterschiedlichen Akustikdesignplatten für eine individuelle Deckengestaltung.

Objektart: Bibliothek
Vogl Produkte: Akustikdesigndecke, VoglFuge, VoglFriestape-Set, VoglFalt-Fix
Größe: 3.700 m²
Fotograf: Werner Huthmacher

Abschluss: 2013
Architekten: baum-kappler architekten gmbh, Nürnberg
Trockenbauunternehmen: Baierl und Demmelhuber, Töging

 

Verarbeitungsfreundlich mit Friestape und Falt-Fix

Die Trockenbauarbeiten oblagen dem Unternehmen Baierl und Demmelhuber aus Töging unter Projektleiter Manfred Kaltenhauser. Verbaut wurde dazu die gelochte Akustikdesignplatte System VoglFuge auf einer Fläche von ca. 3.700 m² mit einem Lochbild von 8/18 Rund sowie einem Lochflächenanteil von 15,5 %. Eingearbeitete Lichtbänder ergänzen die Deckengestaltung.

Das innovative System VoglFuge erleichtert dem Trockenbaufachunternehmen die Ausführung der Fuge erheblich. Anstatt Spachtelmasse aufzurühren und aufwendig die Fuge damit auszufüllen, verlegt es die präzise gefertigten Akustikdesignplatten einfach Stoß an Stoß, um anschließend den entstandenen Plattenstoß mittels VoglFuge-Strip, einer Art Fugenband, abzudecken. Der Vorteil: eine schnelle und verarbeitungsfreundliche Fugenausbildung, die ohne das lästige Spachteln auskommt. Eine echte Alternative zu den bisher bekannten Fugensystemen.

Als Zierde dieser Deckenkonstruktion wurden Randfriese eingearbeitet. Der Trockenbauer hat grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, einen Fries bei Gipskarton-Lochplattendecken anzufertigen. Die schnellste Lösung nennt sich VoglFriestape-Set. Mit ihm werden die notwendigen Arbeitsvorgänge zum Kinderspiel, da nicht mehr alle Löcher aufwändig verspachtelt werden müssen. Mit dem Aufbringen des Tapes wird die Friesgestaltung sauber und in Rekordzeit fertiggestellt, die Löcher werden ganz einfach „überdeckt“. Ein Schleifen entfällt! Das Ergebnis kann sich sehen lassen: perfekte Abschlüsse vom laufenden Band!

Um schöne Ecken und Kanten auszubilden, verwendete das Trockenbaufachunternehmen das VoglFalt-Fix. „Dieses Produkt wird von vielen Trockenbauern sehr gerne eingesetzt, da es ein rationelles und präzises Arbeiten mit einem geringen Zeitaufwand ermöglicht und eine perfekte Kantenausbildung erreicht wird“, beschreibt es Produktmanager Benedikt Roos aus dem Hause Vogl Deckensysteme. Es handelt sich dabei um einen Gipsplattenzuschnitt mit einer oder mehreren 90° V-Fräsungen, in die ein spezielles Band eingebracht ist. Auf der Baustelle wird einfach die Abdeckfolie gelöst und jetzt müssen nur noch die Schenkel des Formteiles zusammengeklappt werden. Ein kurzes Andrücken genügt und schon hält die Konstruktion. Ein großes Plus dieser leimlosen Verklebung: Das Grundieren und die Einhaltung der Trocknungszeiten entfällt komplett. Am Ende der Trockenbauarbeiten konnte ein hervorragendes Deckenergebnis erzielt werden.

Die Produkte aus dem Hause von Vogl Deckensysteme machen Decken einzigartig und die Immobilie durch Form, Farbe und Funktion wertvoller sowie den Nutzwert dauerhafter.

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