Puma Plaza in Herzogenaurach Puma Plaza in Herzogenaurach Puma Plaza in Herzogenaurach

Gut beschallt: Toptec Akustik

Im Herbst letzten Jahres bezogen die Mitarbeiter die neue Puma-Konzernzentrale in Herzogenaurach. Den Decken dieses Großprojekts verpasste die mit den Trockenbauarbeiten beauftragte Firma Kaiser mit dem Akustikputzsystem von Vogl Deckensysteme eine ansprechende Optik. Die Putzbeschichtung wurde von Markus Piccolini ausgeführt.

Vielen ist Herzogenaurach als Stadt durch die dort ansässigen Sportunternehmen ein Begriff. Auch der Global Player Puma hat hier im vergangenen Herbst sein neues Puma Gebäude, das aus drei Baukörpern besteht, bezogen. Schließlich nutzt das Unternehmen die optimale Verkehrsanbindung zur A 3, die Bayern mit dem Westen Deutschlands verbindet. Bereits am 8.11.2007 wurde der symbolische Spatenstich durch den bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein vollzogen. Nunmehr nimmt der vollendete Baukomplex eine Fläche von knapp 50.000 m² ein. Geplant wurde das Puma Plaza von dem Architekten Klaus Krex (Entwurf und Eingabeplanung) vom Nürnberger da capo al fine Architekten-Team sowie dem Team von Böhm Architekten, Nürnberg, das die Werkplanung übernahm.

Ökologie steht im Vordergrund

Der erbaute Mammutkomplex, bestehend aus drei Bauten, dient dem Unternehmen nicht nur dazu sich als Marke hervorzuheben, sondern auch um sich als erfolgreiches Lifestyle-Unternehmen zu präsentieren. An dem Standort sind 700 Mitarbeiter beschäftigt. Neben dem siebengeschossigen Verwaltungszentrum setzt sich der Gebäudekomplex aus einem viergeschossigen Brand-Center sowie dem Retail-Gebäude zusammen. In dem Brand-Center ist das firmeneigene Kongresszentrum untergebracht. In diesem finden 1.500 Personen in Multimediahalle und Veranstaltungsräumen Platz. Darüber hinaus dient es zukünftig als Veranstaltungsort für Kundenpräsentationen und Meetings. Das 2.700 m² große Retail-Gebäude mit seinen drei Ebenen schließt sich dem Gebäudekomplex an. Es stellt sich in einer äußerst klaren rechteckigen Bauform dar. Seine rote Fassade aus Aluminiumverbundplatten soll einen „PUMA Schuhkarton“ symbolisieren. Darin befinden sich der PUMA Concept Store sowie das Factory Outlet Center. In diesem können die Kunden „ihre“ Puma-Produkte kaufen. Ebenfalls mit integriert sind ein Merchandising-Zentrum sowie ein Restaurant.

In der Architektur gelten heute andere Maßstäbe wie noch vor einigen Jahren. Aufgrund des Klimawandels wird ein nachhaltiges und ökologisches Denken gefordert. In diesem Fall setzte das ausführende Architekturbüro bei diesem Bauwerk als energetische Maßnahme auf eine moderne Betonkerntemperierung. Sie sorgt dafür, dass die drei Gebäude umweltverträglich grunderwärmt bzw. gekühlt werden können. Gleichfalls wurde auf dem Dach des Retail-Gebäudes sowie an der südseitigen Gebäudefassade eine Photovoltaik-Anlage angebracht. Diese nimmt eine Gesamtfläche von ca. 1.000 m² ein und soll in ihrer Konstruktion den gesamten energetischen Bedarf des Unternehmens abdecken.

Betrachtet man den Gebäudekomplex in seiner Gesamtheit, wird dieser von einer rechteckigen Form dominiert. Dennoch fügt sich die großflächige Gebäudegruppe mit ihrer transparenten Glasfassade harmonisch in das Landschaftsbild ein.

Bei der innenarchitektonischen Deckengestaltung wählte man eine schallabsorbierende Akustikputzdecke aus. Verantwortlich für die Trockenbauarbeiten war Projektleiter Derfuß von der Trockenbaufirma Kaiser aus Erlangen. Das Auftragen der Putzbeschichtung wurde vom Spezialisten Markus Piccolini aus St. Johann (Lonsingen) übernommen. Um die Deckeninstallation attraktiv zu gestalten, wurden Deckensprünge und Lichtgräben eingearbeitet.

Objektart: Büro
Architekt: Böhm (Werkplanung), Nürnberg
Trockenbauunternehmen: Markus Piccolini aus St. Johann (Lonsingen)
Vogl Produkte: VoglToptec Akustikputzsystem
Fotograf: Thilo Jaeckel

Abschluss: 2009
Architekten: Klaus Krex (Entwurf und Eingabeplanung), da capo al fine Architekten-Team, Nürnberg
Größe: ca. 4.500 m²

Perfekte Akustik – spannungsreicher Lichtgraben

Zum Einsatz kamen auf einer Fläche von knapp 4.500 m² die VoglToptec Akustikputzsystemplatten, in der Ausführung 12/25 Quadratlochung. Die rückseitig mit einem schwarzen Akustikvlies versehenen Gipskartonsystemplatten haben einen Lochflächenanteil von 22,9 %. Dazu sagt Vogl Produktmanager Benedikt Roos: „Nach dem Grundieren und anschließendem Tapezieren der Deckenfläche mit dem Putzträgervlies wird der weiße Akustikputz Nano SF in drei Arbeitsgängen zeitversetzt aufgesprenkelt, bis eine ca. 3 mm dicke, offenporige Putzschicht entstanden ist.“ Das Plus des VoglToptec Akustikputzsystems spiegelt sich in seiner Verarbeitungssicherheit wider. Schließlich liegt der Vorteil darin, dass alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind. Von der Unterkonstruktion bis zum Endfinish: Schrauben-Kit, Supergrund, Spezialkleber, Putzträgervlies und Akustikputz aus dem System VoglToptec!

Damit sich die Raumgestaltung kontrastreicher darstellt, boten sich bei dieser Deckenkonstruktion verschiedene Varianten an. Dabei unterstreichen das Raumambiente Deckensprünge und Lichtgräben. Gewünscht wird, dass hier die Lichtelemente der raumabschließenden Konstruktion eine besondere Ausstrahlung verleihen und das Licht so lenken, dass der Betrachter sanft durch die Räumlichkeiten geführt wird.

Alles in allem bieten die Produkte aus dem Hause Vogl optimale Deckenlösungen für alle Einbausituationen, welche höchste Ansprüche an Ästhetik, Schallabsorption und Formgestaltung haben. Aufgrund ihrer Stoß an Stoß-Verlegung sorgen sie dazu noch für eine hohe Verarbeitungs- und Ergebnissicherheit. Das absolute Plus: Es kann auf ein aufwendiges Spachteln im Fugenbereich und im Bereich der Schraubköpfe verzichtet werden. Damit ergibt sich für den Trockenbaufachunternehmer mittels Vogl Deckenlösungen eine nicht unerhebliche Zeitersparnis. Außerdem wird die Immobilie durch Form, Farbe und Funktionen wertvoller und der Nutzwert dauerhafter!

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