Deutsche Oper in Berlin Deutsche Oper in Berlin Deutsche Oper in Berlin

Auf leisen Spitzen

Die Deutsche Oper in Berlin ist ein Gebäude im Stil der 60er-Jahre mit klaren Linien und sachlicher Eleganz. In den geräumigen Probensälen ist ein neues Deckensystem installiert worden. Die Wahl fiel auf den mittelfränkischen Hersteller Vogl Deckensysteme. Das Emskirchner Unternehmen sorgt mit der Vogl Adsorperplatte im ehemaligen Malsaal nicht nur für ein perfektes Raumklima, sondern auch für eine optimale Schallabsorption.

Die Deutsche Oper in Berlin liegt in der Bismarckstraße 35. Seit ihrer Gründung im November 1912 durchlebte das zweit größte deutsche Opernhaus in der Bundeshauptstadt eine wechselvolle Geschichte. Auffällig ist die Bauform: ein schwebender heller Kubus auf einem dunklem zurückgesetzten Sockel.

Besonders die dicke Wand aus Waschkieselputzplatten sticht aus der umgebenden Stadtarchitektur heraus. Mit einer Länge von 70 m und einer Höhe von 12 m akzentuiert diese fensterlose Hülle genauso das Gebäude wie die riesige Fensterfront am Vorplatz. Diese gewährt einen Blick ins Innere auf das „schwebende Treppenhaus“. Mit über 1.800 Sitzplätzen zählt die Deutsche Oper zu den drei Opernhäusern in der bundesdeutschen Metropole. Ungewöhnlich ist ebenfalls der Zuschauerraum. Er hat keine wie – in Theatern üblich – ausgeführte U-Form, sondern wird von freitragenden Balkonen betont.

Im ehemaligen Malsaal – nunmehr die neuen Probensäle – wurden alle infrage kommenden Bereiche, hier in den Ballettsälen Probe 2, 3 und 4 sowie dem Foyer „de la dance“, mit schallabsorbierenden VoglAdsorperplatten verkleidet. Diese kamen auf einer Fläche von 2.685,21 m² zum Einsatz. Der mittelfränkische Hersteller Vogl Deckensysteme ist ein Spezialist für solche optimalen Lösungen, die eine brillante Schallabsorption inklusive Luftreinigung garantieren.

Sehr gute Schallaufnahme inklusive angenehmer Luft

Ob Architekten oder Fachplaner, wer für Decken nach Produkten sucht, welche in Räumen für eine hochwirksame Schallabsorption sorgen müssen und zugleich die Raumluft reinigen, bekommt mit der VoglAdsorperplatte ein Erzeugnis, dass diese Eigenschaften in sich vereint. Damit ist dieses Produkt für solche Aufgaben zum einen die beste Wahl und zum anderen nimmt es die „dicke Luft“ auf! Denn gerade in den Probensälen, in denen das Ballett täglich trainiert, muss das Raumklima stimmen, damit die Tänzer ihre künstlerischen Höchstleistungen entfalten können. „In diesem Fall kommt ein Erzeugnis zur Anwendung, das keine umweltgefährdenden Schadstoffe in den Innenraum abgibt, die Raumluft erfrischt und so zum Wohlgefühl der Künstler beiträgt“, erklärt Produktmanager Benedikt Roos von Vogl Deckensysteme.

Erreicht wird dies durch das Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität und Luftbewegung wie auch dem Zusammenspiel von physikalischen, biologischen und chemischen Faktoren, indem selbst die Innenraumluftfeuchtigkeit berücksichtigt wird. Erfahrungsgemäß fühlt sich der Mensch nur in einem Luftgemisch aus 78 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff, 0,03 % Kohlenoxid und 0,93 % Edelgase und einer Raumtemperatur, die zwischen 21° bis 22° Celsius liegt, wohl.

Objektart: Oper
Vogl Produkte: VoglAdsorperplatte, VoglFuge
Fotograf: Nadja Giese

Abschluss: 2012
Größe: ca. 2.685 m²

Schnelle Fugenverarbeitung

Die VoglAdsorperplatte ist eine aus Gipskarton gefertigte schalltechnisch hochwirksame Deckenplatte – mit einer zusätzlichen Funktion zur Luftreinigung. Sie wird in einem Spezialverfahren hergestellt und kann so die Luft aufnehmen und gereinigt wieder an den Raum abgeben. Das System wurde in den Maßen 1188 x 1998 x 12,5 mm und einer Lochung von 8/18 Quadro in den dafür infrage kommenden Räumlichkeiten montiert. Es hat einen Lochflächenanteil von 19,8 % und ein auf der Rückseite kaschiertes schwarzes Akustikvlies. Das Endfinishing erfolgte mit dem Produkt VoglFuge, das den höchsten Ansprüchen genügt und ein homogenes Deckenbild schafft.

Homogenes Deckenbild ohne Schleifen

Mit der VoglFuge wird die Fugentechnik für das Trockenbaufachunternehmen zum Kinderspiel. Im Lieferumfang des VoglFuge System-Kit ist alles enthalten, was der Trockenbaufachmann zur Verarbeitung benötigt: wie beispielsweise Schwamm, Schrauben, Werkzeug sowie eine detaillierte Montageanleitung. Es ist eine tolle Alternative zu den bisher bekannten Fugensystemen. Denn mit diesem lässt sich eine schnelle und verarbeitungsfreundliche Fugenausbildung ermöglichen, indem das lästige Spachteln entfällt.

Als erstes befestigt das Trockenbaufachunternehmen die einzelnen Platten auf einer planebenen Unterkonstruktion Stoß an Stoß. Nach der Plattenmontage müssen nun auftretende Höhenversätze ausgeglichen werden. Dazu können beispielsweise die Vogl Lochplattenschrauben nachjustiert werden. Danach kann das Trockenbaufachunternehmen die Schraubenköpfe im Fugenbereich mit dem Vogl Schraubkopf- und Repairspachtel abspachteln. Treten Kartonüberstände auf, werden diese einfach mit einem Schleifgitter egalisiert. Anschließend wird mit einem Schwamm der Fugenbereich in Fugenrichtung leicht angefeuchtet und mit dem Lammfellroller der Vogl Flüssigspachtel (Ready-Mix-Produkt) aufgetragen. Jetzt kommt ein sehr einfaches und effizientes Hilfsmittel zum Einsatz: Der einseitig gummierte VoglFuge-Strip wird mittig im feuchten Flüssigspachtel auf dem Plattenstoß fixiert. Während der zweistündigen Trocknungszeit kann der Trockenbauer die Schraubenköpfe in der Plattenmitte verspachteln. Nach dem Ende der Trocknungszeit erfolgt nur noch das Glätten der Fugenoberfläche mit dem Egalisierungspapier in Fugenrichtung. Ein intensives Schleifen ist nicht erforderlich und das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein optimales Flächenbild ohne sichtbare Plattenansätze!

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