Kugelhaus in Dresden Kugelhaus in Dresden

Die Welt ist eine Kugel

Dresden, die Stadt an der Elbe, ist trotz der Aberkennung seines UNESCO Weltkulturerbes die Kulturhauptstadt schlechthin. Und bereits im letzten Jahrhundert wartete das „Elbflorenz“, wie es der Volksmund auch bezeichnet, mit einem auffälligen Bauwerk auf: dem Kugelhaus am Großen Garten. Heute liegt der neue Kugelbau am Wiener Platz. Die opulenten Deckenansichten inklusive auffälliger Lichtvouten stammen von dem bekannten Deckenspezialisten Vogl Deckensysteme. Das Emskirchner Unternehmen verbaute gerade und gebogene Formteile und würdigte dieses Bauwerk sogleich mit einem imposanten Ambiente.

Der heutige Bau dieser im 21. Jahrhundert wiedereröffneten, architektonischen Eigenart verbindet auf angenehme Art und Weise Historie und Innovation. Historisch deshalb, weil man in Gedenken an die einstige Kugel dieser eine gewisse Ehrerbietung erweist, und innovativ deswegen, da sie von Quadern umgrenzt wird. Genau das macht für den Touristen, der die sächsische Landeshauptstadt aufsucht, eine Sensation aus. Dabei sind es die runden und gebogenen Formen, welche im Inneren des Bauwerks darstellen, dass eine anmutende Architektur durchaus andere Formen haben darf.

Die Kugel, die gegenüber des Dresdner Hauptbahnhofs liegt, ist ein Teil des Shopping-Centers. Infolgedessen fügen sich Quader und Kugel in der liebreizenden Elbstadt harmonisch zusammen. So prägt sich das geschaffene Kugelhaus als gehobene Architektur dem Betrachter ein. Denn anstelle einer freigestellten Umgebung wird die sechsgeschossige Kugel von viergeschossigen Quadern umschlossen.

Vormals war der Quaderbau als Wissenschaftszentrum geplant gewesen, der nunmehr in einer kommerziellen Nutzung seine Verwendung findet. In dem Center sind viele Fachgeschäfte integriert. Erbaut wurde das Gebäude von den Dresdner Architekten Siegbert L. Hatzfeldt sowie den wmb Architekten Berlin.

Objektart: Shopping-Center
Auftraggeber:
Krieger Grundstücke GmbH, Berlin
Vogl Produkte:
Formteile, VoglFalt-Fix, 3D-Design, Lichtvoute

Abschluss: 2007
Architekten:
Mronz & Kottmaier, Köln amb Architekten, Berlin
Trockenbauunternehmen:
Mänz & Hengst Ausbau GmbH, Dresden

Kugelrund ist die Erde

Die Erde ist eine Kugel – und diese Kugel ist als eine Art gläserner Kubus zu betrachten, der sich sanft an das Würfelhaus schmiegt. Die Idee für eine solche architektonische Lösung ging aus einem Wettbewerbsentwurf des Kölner Architekturbüros Mronz & Kottmaier hervor. In diesem Fall wird die Kugel sowie die Fassaden der Quader durch die Verwendung von Glas akzentuiert. So stellt sich der Materialstoff Glas einerseits kühl und andererseits modern dar. Entstanden ist der Bau in der Zeit von 2004 bis 2005 durch den Bauherrn Kurt Krieger und verschlang insgesamt 15 Mio. Euro.

Die Deckengestaltung in den einzelnen Geschossen beinhaltete neben dem Einbau von gebogenen und geraden Formteilen auch Oberlichtverkleidungen sowie Lichtvouten. Bevor die Teile montiert werden konnten, musste mittels einer optimalen Unterkonstruktion eine Basis geschaffen werden. Erst danach konnten die geschwungenen, werksseitig vorgefertigten Formteile vom Trockenbauer an diese installiert werden. Um saubere, exakte und gleichmäßige Eckverbindungen zu erreichen, setzte der Trockenbauer das sogenannte VoglFalt-Fix ein. Mit diesem lassen sich die Eckverbindungen der Plattenkanten bei Verkleidungen und Formteilen aus Gipsplatten mühelos anbringen. Anschließend wird von dem VoglFalt-Fix, das ein Formteil mit einem doppelseitig verklebten Band ist, die Abdeckfolie gelöst, die Formteilschenkel zusammengeklappt und mittels leichtem Andrücken an die jeweilige Stelle aufgebracht. Schon hält dieser Eck-Winkel, der mit einem wirkungsvollen Kleber versehen ist.

Hinterleuchtung optimiert das Ganze

Zugleich wurden im Zusammenhang mit der Deckeninstallation Oberlichtverkleidungen eingefügt sowie die Gänge mit Lichtvouten ausgestattet. Letztgenanntes soll eine linienartige Lichtführung in der abgehängten Decke beinhalten. Aus diesem Grund wird das Lichtelement aus Plexiglas eingesetzt und hinterleuchtet, um die Decke optisch zu heben. Gleichzeitig dient es einer optimalen Allgemein- oder Akzentbeleuchtung. Da es sich hier um indirektes Licht handelt, werden die Leuchten bzw. das Leuchtmittel optisch vom Betrachter nicht wahrgenommen. Andererseits lässt sich in die Voute auch viel lichttechnisches Know-how integrieren. Durch den Einsatz von LEDs gelingt es hierbei, eine homogene und schattenfreie Lichtführung zu schaffen. Währenddessen kommt bei der Oberlichtverkleidung in einer abgehängten Decke getöntes oder weißes Plexiglas zum Einsatz und auch hier soll eine angenehme Hinterleuchtung für ein passendes Ambiente sorgen.

Aufgrund seiner architektonischen Form spiegelt es eine umweltfreundliche und zugleich ästhetische Architektur wider. Es wird dabei bewiesen, dass ungewöhnliche Formen in einer von der Vergangenheit geprägten Stadt nichts Außergewöhnliches sind.

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