Hans-Löwel-Tomotherapie Zentrum in Bamberg Hans-Löwel-Tomotherapie Zentrum in Bamberg

Wohltuendes Raumgefühl für Patienten

Sowohl die Kantine als auch der Behandlungsraum des Hans-Löwel-Tomotherapie-Zentrums der Bamberger Sozialstiftung erhielt eine neue Decke. Die passgenauen Elemente aus dem Hause des Emskirchner Deckenspezialisten Vogl Deckensysteme schaffen ein harmonisches Ambiente, indem sich die Besucher mehr als nur wohl fühlen!

Was wäre wohl ein Gebäude ohne das wichtige, raumabschließende Element? Ein offener Bau, der zwar den Blick gen Himmel freilässt, jedoch den natürlichen Unbilden keinen Einhalt gebietet. Das ist auch der Grund weshalb eine Decke – sobald der Bau als Inszenierung betrachtet wird – eine tragende Rolle einnimmt. So war es auch beim Hans-Löwel-Tomotherapie-Zentrum der Bamberger Sozialstiftung, das den Umbau der Strahlentherapie und den Neubau der TOMO-Therapie (Raumvolumen ca. 1800 m³) in dem eingeschossigen Gebäude mit Teilunterkellerung und Strahlenbunker verwirklichte. Die Bauobjektphase zog sich von August 2008 bis Februar 2009 hin und kostete einschließlich der Ausstattung ca. 4,50 Millionen Euro. Deren Ausführung oblag der Sozialstiftung Bamberg – hier die Abteilung Bau und Technik unter der Leitung von Architekt Meiszburger sowie der Projekt-/Bauleitung/Technischen Beratung unter der Federführung von Wolfgang Schilling. Für den Bauabschnitt des Trockenbaus war die Firma Benedikt aus Stettfeld zuständig.

Innenraumgestaltung

Der ca. 400 m² große Gebäudeinnenraum stellt sich in seiner gesamten Strukturierung mit einer ausgezeichneten, äußerst harmonischen Raumatmosphäre dar. Er fügt sich aus Wartebereich, Anmeldung, Verwaltungsgebäude sowie Strahlenbunker zusammen. Nicht nur die Lichterdecke, kombiniert mit Downlights, spiegelt ein Wohlgefühl wieder. Ergänzt wird das Raumambiente ebenfalls durch viel Holz, Naturstein und Gips. So dass der sterile Klinikcharakter aufgrund der natürlichen Materialien entfällt. Vielmehr zaubern warme Farbtöne für den Besucher ein angenehmes Raumgefühl, das durch den Tageslichteinfall noch mehr verstärkt wird. Dabei treffen die natürlichen Sonnenstrahlen auf das Glasdach und durchfluten den Raum mit einer atemberaubenden Helligkeit. Indem die Lichtstrahlen auf die marmorierten Rundsäulen fallen und den Raum noch mehr betonen. Scheint die Sonne einmal nicht, sind es installierte Oberlichter, die diesen Bereich erhellen. Zugleich wird im Wartebereich die Rauminszenierung von einem spannungsgeladenen Bildnis verschönert. Als dekoratives Stilmittel wurden in diesem Fall geformte Teile als Säulenringe und Halbschalen angebracht.

Objektart: Gesundheitszentrum mit Tomotherapie
Auftraggeber: Hans-Löwel-Tomotherapie-Zentrum der Bamberger Sozialstiftung
Vogl Produkte: Akustikdesigndecken, VoglFuge, Akustiksegel
Volumen: Neubau ca. 1.800 m³

Abschluss: 2009
Architekten: Abteilung Bau und Technik Sozialstiftung Bamberg
Trockenbauunternehmen: ATB GmbH & Co. KG, Benedikt Akustik- und Trockenbau, Stettfeld

Die Akustikdesigndecke

Eine Akustikdesigndecke ist in die stark frequentierte Zone wie dem Behandlungsraum eingebaut und avanciert zum Blickfang. Zugleich soll sie in ihrer Funktion als schallabsorbierende Decke mit zusätzlichen Lichtelementen von dem tomografischen, brummenden Gerät ablenken. Deshalb wurde vor der Montage der Akustikdesignplatten eine drucksteife Unterkonstruktion an der Rohdecke befestigt. Nur so gelingt eine optimale Stoß an Stoß-Verlegung, sodass während des Montierens leichte Höhenversätze der Deckenplatten durch Nachjustieren der Vogl Lochplattenschrauben ausgeglichen werden können. Um den Schall aufzunehmen haben die Akustikdesignplatten eine Lochung von 8/18 Rund. Um ein wunderschönes Erscheinungsbild der Deckenfläche zu erreichen, wurde die Fugenausbildung mit der sogenannten VoglFuge verwirklicht. Dazu wurden die Schraubenköpfe im Fugenbereich mit dem Vogl Schraubkopf- und Repairspachtel abgespachtelt, um auftretende Kartonüberstände mit einem Schleifgitter in Fugenrichtung zu egalisieren. Anschließend wurde mit einem Schwamm der Fugenbereich in Fugenrichtung leicht angefeuchtet und sodann mit einem Lammfellroller der Vogl Flüssigspachtel (Ready-Mix-Produkt) aufgetragen. Der VoglFugeStrip – hier die gummierte Seite – wurde mittig in den feuchten Flüssigspachtel auf den Plattenstoß aufgebracht und anschließend mit dem Vogl-Zwei-DaumenPrinzip fixiert sowie der Plattenstoßbereich mit dem Flüssigspachtel satt überdeckt. Während der zweistündigen Trocknungszeit konnten nun vom Trockenbauer die Schraubenköpfe in der Plattenmitte verspachtelt und die Fugenoberfläche mit dem Egalisierungspapier in Fugenrichtung geglättet werden.

Deckensegel und Co.

Zudem standen die Absorption von Luftschall durch den Trockenbau – also das Deckensystem und das Wandsystem aus Holz im Vordergrund. Hier wurde in der Kantine ein Deckensegel an der Unterkonstruktion eingearbeitet, das sich aus Formteilen mit Aufkantungen zusammensetzt. Insofern erhält der Raum eine auflockernde Deckengestaltung und einen spannungsreichen Kontrast. Das ab Werk vorgefertigte Segel ist in den Formen von quadratisch über rund zu rechteckig bis hin zu oval oder geschwungen erhältlich. Denn als perfekte Deckenalternative wertet es das Rauminnere enorm auf. Obendrein beeinflusst es nachhaltig die Raumakustik und lässt das Fugenbild ohne sichtbare Plattenansätze erscheinen. Mit einem Deckensegel sind gestalterische Freiheiten möglich. Zugleich können auch andere Installationsmöglichkeiten, wie beispielsweise ein Kühldeckensegel in Verbindung mit Deckeneinbauten wie Sprinklern, Leuchten, einer Lüftung, Lautsprechern etc., problemlos integriert werden. Bei dieser Deckengestaltung optimieren Einbauteile wie u. a. Deckenlaser, Zugangskontrolle, Videoüberwachung, Lüftungskanäle, Lichterdecke oder der Einbau eines Lichtgrabens, der als Spiegel zum Bodenbelag dient, die Räumlichkeit.

Alles in allem bestechen die Produkte aus dem Hause Vogl durch Form, Farbe und Funktion. Sie lassen jeden Raum brillant erscheinen und steigern zudem den Nutzwert! Das spüren im Klinikum Bamberg auch die Patienten und fühlen sich hier wahrlich pudelwohl!

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