Kunsthalle in Bremen Kunsthalle in Bremen Kunsthalle in Bremen Kunsthalle in Bremen

Licht und Eleganz

Der äußeren Erscheinung folgend, findet sich diese Eleganz auch im Inneren der Bremer Kunsthalle wieder. Besonders die Deckengestaltung versprüht eine angenehme Atmosphäre. Ein Eyecatcher ist die Ellipse im Turellraum. Dieses Formteil, wie auch viele anderen Komponenten, stammen aus dem Hause des Emskirchner Herstellers Vogl Deckensysteme.

„Die Welt der Kunst ist eine Welt des Traumes“ beschrieb es der deutsche Schriftsteller Ernst Raupach. Dieses künstlerische Miteinander findet sich auch in der Bremer Kunsthalle wider. In ihr geben sich Meisterwerke aus 600 Jahren Kunstgeschichte ein imposantes Stell-dich-ein. Begeben wir uns auf einen Rundgang von außen nach innen.

Die Bremer Kunsthalle ist im Klassizismus erbaut. Sie wurde überformt im Stil der Neorenaissance Ende des 19ten Jahrhunderts.

Als der klassizistische Bau aus den Nähten platzte, wurde der historische Grundkern aus dem Jahr 1849 mit einem Ost- und Westflügel innerhalb einer Bauzeit von zwei Jahren durch die Berliner Architektengruppe Hufnagel Pütz Rafaelian realisiert.

Die massive Gebäudefront wird links und rechts von vier Fenstern sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss akzentuiert und verleiht der historischen Torsituation im Eingangsbereich ihr markantes Aussehen. Sie ist als sogenannte Pfosten-Riegel-Konstruktion erbaut. Auffallend ist die großflächige Verglasung im Bereich des Sockels und des 2. Obergeschosses. Zwischen dem Erd- und 1. Obergeschoss sind großformatige, glatt geschliffene Kunststeinplatten aufgebracht, die mit der übrigen Sandsteinfassade zu einer Einheit verschmelzen.

Schon das Äußere lässt die große Flächenkapazität erkennen. „Auf einer Grundfläche von 7.400 m² erstreckt sich der vorhandene Gebäudekomplex (zwei Untergeschosse, Erd-, Zwischen-, 1. Ober- sowie Dachgeschoss), während die beiden Flügel nochmals 5.500 m² einnehmen“, so die Architekten.

Objektart: Museum
Vogl Produkte: VoglToptec Akustikputzsystem, Sonderformteil, VoglFalt-Fix
Fotograf: Stefan Müller

Architekten: Hufnagel Putz Rafaelian, Berlin
Trockenbauunternehmen: KAEFER Construction GmbH, Bremen

Eyecatcher: Elliptische Decke

Eine Kombination aus Akustikdecken und Sonderformteilen findet sich im Inneren der Kunsthalle wieder. Beim Rundgang durch die Ausstellungsräume im Unter-, Erd- sowie 1. Obergeschoss beeindrucken die runden sowie eckigen Lichtvouten. Sie funktionieren nicht nur als Lichtquelle, sondern bilden in Verbindung mit der Decke eine optisch untrennbare Einheit. Wobei sich diese als 3D-Konstruktion, wie beispielsweise ein Kuppelteil mit Wandübergang oder eine Ellipse präsentieren. Gefertigt wurden diese Sonderteile von dem auf solche Anforderungen spezialisierten Hersteller Vogl Deckensysteme aus Emskirchen. Den trockenen Innenausbau übernahm die in Bremen ansässigen KAEFER Construction GmbH.

Der absolute Hingucker ist eine elliptische Decke, die den Besucher im sogenannten Turellraum empfängt. Auf einer Fläche von 80 m² fügen sich viertelschalige, gerundete, zweiteilige Formteile zu einem Ganzen zusammen. Die werkseitig vorgefertigten Elemente erforderten vom Trockenbaufachmann viel Fingerspitzengefühl, um die Anschlüsse der Formteile gut miteinander zu verbinden!

Einfach zusammengeklappt, es hält!

Um saubere, exakte und gleichmäßige Eckverbindungen zu erreichen, kam häufiger das VoglFalt-Fix zum Einsatz. Mit diesem lassen sich die Eckverbindungen der Plattenkanten bei Verkleidungen und Formteilen aus Gipsplatten mühelos ausbilden. „Denn es ermöglicht ein rationelles und präzises Arbeiten mit einem geringen Zeitaufwand sowie eine perfekte Kantenausbildung“, beschreibt es Benedikt Roos, Produktmanager im Hause Vogl. Es handelt sich dabei um einen Gipsplattenzuschnitt mit einer oder mehreren 90°-V-Fräsungen. Dieses Formteil ist mit einem speziellen Band versehen. Damit diese Konstruktion schön hält, müssen vom Formteil die Abdeckfolie abgelöst und die Formteilschenkel zusammengeklappt werden. Nur noch ein leichtes Andrücken, das war es! Ein weiteres Plus: Damit entfällt bei dieser leimlosen Verklebung das Grundieren und die Einhaltung der Trocknungszeiten!

Für eine gelungene Raumakustik wurde der Akustikputz VoglToptec Nano SF auf zuvor mit Akustikputzsystemplatten beplankte Deckenflächen aufgetragen, er ist mit dem natureplus®-Qualitätszeichen versehen, und in zwei Varianten zu beziehen: als VoglToptec Akustik Nano SF mit einer Korngröße bis 0,5 mm, der eine sehr feine Oberflächenstruktur erzeugt. Oder, wenn etwas Farbe ins Spiel gebracht werden soll, ist es der durchgefärbte VoglToptec Akustik Color, den es in nahezu allen RAL-Farben gibt.

In neuem Glanz erstrahlt die herausgeputzte Kunsthalle Bremen und präsentiert den Besuchern eine wunderschöne Deckengestaltung. So wird mit dieser nicht nur eine tolle Atmosphäre erreicht, sondern das raumabschließende Element stellt sich in einem einheitlichen Erscheinungsbild dar und macht jede Immobilie durch Form, Farbe und Funktion zum Blickfang und den Wert dadurch dauerhafter!

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